Nichts gegen ein gepflegtes Bierchen

Warum wir uns für ein Billigbier-Embargo am Hansaplatz einsetzen

Nicht falsch verstehen: auch wir genehmigen uns an einem schönen Sommerabend gerne mal ein kühles Blondes am Hansaplatz. Uns und viele andere St. Georger nervt es aber, wenn das Bier nach der zehnten Flasche nur noch geworfen und zerdeppert wird. Darum haben wir mal einen Versuch gestartet und mit den Kioskbesitzern am Hansaplatz gesprochen. Die sehen das genau wie wir und wollen darum zukünftig auf Billigbier im Sortiment verzichten. Denn wie persönliche Feldstudien ergaben, sind es meist die billigen Biermarken, die morgens in Scherben überall rumliegen. Und weil wir nicht die Partei sind, die sagt: „Ist doch nicht unser Bier“, tun wir jetzt was dagegen.

http://www.abendblatt.de/hamburg/hamburg-mitte/st-georg/article207582809/Billigbier-Embargo-soll-Trinker-vom-Hansaplatz-vertreiben.html

Politik zum Anpacken

Was man liebt, das pflegt man. Wir, die SPD lieben unseren Hansaplatz. Weil sich hier alles trifft, was St. Georg so besonders macht, weil hier gelebt, geliebt, getrunken, gegessen und auch mal geflucht wird – natürlich auf extrem unterschiedliche Art. Wir finden, dass St. Georg von diesen Kontrasten lebt und tun daher alles, damit daraus keine hässlichen Konflikte werden.

Das wollten wir mit der Aktion „Hübsche Hansa“ beweisen. Indem wir mit Schrubber und Putzeimer anrückten, um den Hansabrunnen zum Strahlen zu bringen und so für ein gepfelgtes Miteinander zu werben. Für und mit allen, die hier mal einen hübschen Nachmittag verbringen wollten und gegen ein „Wir gegen die“.